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Arbeiten ohne Nacharbeiten - Stahlbauer setzt auf Bohr-Plasmaschneider

Arbeiten ohne Nacharbeiten - Stahlbauer setzt auf Bohr-Plasmaschneider

Die Sinner Stahl- und Industriebauten GmbH sind von MicroStep Maschinen und dem Service überzeugt. Somit ist auch die neue Schneidanlage eine MG von MicroStep.

Unternehmensprofil:

SINNER Stahl- und Industriebauten GmbHAherhammer 157223 Kreuztal-FerndorfDeutschland

Die Sinner Stahl- und Industriebauten GmbH realisiert Industriehallen, Gewerbehallen, Komponenten für den Maschinen- und Anlagenbau sowie Sonderkonstruktionen aus Stahl. Darüber hinaus hat sich das Unternehmen auf die Sanierung und modernisierung bestehender Produktions- und Laherhallen spezialisiert.

www.sinner-stahlbau.de

Anlagenprofil:

MG-PB 6001.20
  • Netto-Bearbeitungsfläche 6.000 x 2.000 mm
  • Manuell verstellbarer Plasmasupport für Fasenschnitte bis 45°
  • Bohreinheit zum Bohren bis 40 mm und Gewinden bis M33

In vielen Teilen des Erdballs stehen die Sonderlösungen der Sinner Stahl- und Industriebauten GmbH. Funktionalität und Ästhetik wird bei den Projekten des Unternehmens verbunden. Um die Qualität und die Effizienz in der Produktion zu steigern, wurde nun eine der beiden wichtigsten Anlagen im Maschinenpark ausgetauscht. Seit Anfang Juli ist eine Bohr-Plasmaschneidanlage der MG-Baureihe von MicroStep am nordrhein-westfälischen Sitz in Kreuztal in Betrieb.

Funktion und Design verschmelzen lassen: das ist der selbstgewählte Auftrag, den die Sinner Stahl- und Industriebauten GmbH bei vielen Projekten bereits erfolgreich umgesetzt hat. Das bezeugen Bauten für Kunden wie der ThyssenKrupp Rasselstein GmbH, der ThyssenKrupp Umformtechnik GmbH in Deutschland aber auch Projekte in Portugal, Südamerika oder den USA. Individuell werden moderne Industrie-, Gewerbe- und Ausstellungshallen aus Stahl konzipiert und realisiert – und zwar vom Standort Kreuztal aus, 80 Kilometer östlich von Köln. Darüberhinaus bietet das vielfältige Portfolio weitere Sonderanfertigungen – seien es Lösungen für Blocklagerregale oder für Konstruktionen im Bereich Fördertechnik.

Zwei Maschinen am Anfang der Produktion

Für die Qualität der Arbeiten sorgen 57 Mitarbeiter beim nordrhein-westfälischen Stahlbauer, alleine 37 davon sind in der Fertigung tätig. Immer im Mittelpunkt steht dabei der Werkstoff Stahl. „Wir verarbeiten nur Baustahl und arbeiten mit Materialstärken von 1 bis 60 mm, der Kernbereich liegt zwischen 10 und 35 mm“, erklärt Sven Strothmann. Zwei Maschinen sind es, die laut Aussage des Betriebsleiters das Herzstück der Fertigung bilden: eine Bohrsägemaschine für den Profilstahl und eine Brennschneidanlage. „Wenn die stehen, steht die ganze Produktion still“, sagt Strothmann.

Anfang Juli wurde nun eines der beiden Herzstücke ausgetauscht: eine neue Schneidanlage ist seitdem im Maschinenpark in Betrieb. Geschäftsführer Armin Sinner und sein langjähriger Betriebsleiter entschieden sich für eine Plasma-Bohrschneidanlage der MG-Baureihe von MicroStep. Als Stromquelle wird eine HiFocus 360i neo von Kjellberg verwendet. Eine unscheinbare aber hilfreiche Option bietet der manuell verstellbare Plasmasupport. Dieser kann um 45° geschwenkt werden und ermöglicht somit Fasenschnitte zur Schweißnahtvorbereitung. Eine vollautomatische Bohreinheit mit 26,8 kW und 8-fachem Werkzeugmagazin ermöglicht Bohren bis 40 mm und Gewinden bis zu M33.

Mehr Qualität beim Plasmaschnitt gesucht

Die neue Schneidmaschine löste somit das Vorgängermodell, eine MicroStep Plasma-Autogenschneidanlage des Typs SPL ab, die sechs Jahre beste Dienste verrichtet hatte. Es waren mehrere Gründe, die für die neue Kombianlage sprachen: „Wir mussten immer separat schneiden und bohren. Das war sehr aufwändig. Unsere alte Anlage hatte Autogen, welches wir selten brauchten und Plasma, welches ohne die ContourCut-Technologie nicht auf dem neusten Stand war. Wir haben uns deswegen erst nach einer neuen Plasmaquelle umgesehen, um die Schnittqualität zu erhöhen“, verrät Betriebsleiter Strothmann. Dazu kam nun aber, dass das 20 Jahre alte Plattenbearbeitungszentrum, in der die geschnittenen Bleche nachgearbeitet wurden, viele Neuinvestitionen nötig gemacht hätte.

Kein Nacharbeiten mehr mit der Kombianlage zum Bohren und Plasmaschneiden

Zur Vereinfachung des Fertigungsprozesses und zur Kostenreduzierung entschied man sich gegen ein neues Plattenbearbeitungszentrum. In der Kommunikation mit Mitarbeitern der MicroStep Europa GmbH entstand der Gedanke einer Bohr-Plasmaschneidanlage. „Mit einem anderen Hersteller haben wir uns gar nicht erst beschäftigt. Grund dafür war der Service. Mit Performance, Beratung und Zuverlässigkeit sind wir bei MicroStep immer sehr zufrieden gewesen. Deswegen wollten wir nicht wechseln“, schildert Strothmann die Kaufgründe. Das Hauptaugenmerk lag dabei auf schneller Hilfe im Supportfall. Schließlich ist nichts so teuer wie Maschinenstillstand, vor allem wenn wie bei Sinner mehr als 30 Mitarbeiter mit ihrer Arbeit nachgelagert sind. Zudem nutzte Sinner den MicroStep-Gebrauchtanlagenservice - musste sich also nicht um den Verkauf seiner bestehenden Anlage kümmern.

Erst wenige Tage ist die neue Schneidmaschine in Betrieb, die Bediener sind noch in der Einarbeitungsphase. „Die Hauptumgewöhnung ist das Bohren. Da muss bei den Einstellungen einiges beachtet werden, da die Technologie neu im Einsatz ist. Bei Fragen kriegen wir aber immer sehr schnelle Unterstützung“, sagt der Betriebsleiter, der froh ist, eine Anlage genau nach seinen Vorstellungen im Betrieb zu wissen. „Wir schneiden bis zu 60 mm starken Baustahl mit Plasma. Da brauchen wir kein Autogen mehr. Für uns und unsere Bedürfnisse ist die Maschine optimal ausgelegt.“

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