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Edelstahlschneiden: ABP® ermöglicht späteres Anfasen

Nachträgliche Schweißnahtvorbereitung mit ABP®-Technologie von MicroStep

Edelstahlschneiden: ABP® ermöglicht späteres Anfasen

Innovatives Verfahren von MicroStep zum Anfasen liefert beeindruckende Ergebnisse an Edelstahl

Publiziert 29.11.2015 | Erich Wörishofer

Viele Jahre galten Roboter als unverzichtbar, wenn es um das nachträgliche Anarbeiten von Schweißnahtvorbereitungen geht. Dieses Alleinstellungsmerkmal ist überholt – seitdem MicroStep 2014 eine neue Technologie auf den Markt brachte, die das exakte nachträgliche Anfasen auf Portalschneidanlagen ermöglicht: ABP® - Additional Beveling Process genannt. Ein Test bestätigte nun: diese Neuheit für das Plasmaschneiden, Brennschneiden und Wasserstrahlschneiden funktioniert nicht nur bei der Bearbeitung von  Baustahl, sondern auch mit Edelstahl.

Für effizientes Arbeiten ist die Anarbeitung von nachträglichen Schweißnahtvorbereitungen beispielsweise bei Herstellern von Maschinen und Materialien für Kraftwerke, Turbinen, Pumpen oder den Bergbau alltäglich. In diesen Branchen müssen oftmals hohe Materialstärken verarbeitet und mit einer Fase versehen werden: wegen eines ansonsten enormen Materialverlusts werden die Schweißnähte in zwei Schritten angebracht und nicht bereits beim Zuschnitt auf der Plasma-, Autogen- oder Wasserstrahlanlage.

Nach dem Konturenschnitt durch die Schneidmaschine setzen die Produktionsbetriebe bisher für den zweiten Schritt auf einen Roboter - mit entsprechend hoher Investition in die zweite Maschine und aufwendiger Beförderung von der Schneidanlage zum Roboter.

 

Das Verfahren liefert beeindruckende Ergebnisse. Gerade bei Edelstahl spart diese Bearbeitungsweise jede Menge Material und Handlingkosten.

   Dr.-Ing. Alexander Varga

Geschäftsführung & Research

 

Technologischer Vorsprung für Kunden

Mit dem vom Weltmarktführer im automatisierten Plasmaschneiden seit 2014 im Einsatz befindlichen System können die beiden Bearbeitungsschritte auf einer einzigen Anlage realisiert werden: ABP® - Additional Beveling Process heißt das Verfahren. „ABP gewährleistet im Vergleich zu den herkömmlichen zweistufigen Verfahren ein Höchstmaß an Effizienz und Qualität. Mit dieser neuen Technologie haben unsere Kunden am Markt einen Vorsprung, weil sie schneller produzieren können und die Investition in einen Roboter entfällt “, erklärt Dr. Ing. Alexander Varga, Entwicklungschef und Geschäftsführer der MicroStep Group.

Nachrüstung an 3D-CNC-Schneidmaschinen möglich

Mit ABP® kann die CNC-Maschine außer zum Plasmaschneiden, Brennschneiden oder Wasserstrahlen ebenfalls zum späteren Anfasen verwendet werden. Denn moderne Schneidanlagen zur 3D-Bearbeitung von MicroStep sind mit einem endlos drehenden R5-Rotator ausgestattet und verfügen damit bereits über die Möglichkeit, an Blechen, Rohren, Profilen und Behälterböden präzise Fasenschnitte bis 50° vorzunehmen. Das mit Rotator ausgerüstete Schneidsystem muss lediglich um einen ABP®-Laserscanner mit entsprechender Software erweitert werden, um die nachträgliche Schweißnahtvorbereitung zu ermöglichen. Dabei wird das vorgefertigte Bauteil eingelesen, der Maschinenbediener definiert an der Konsole die Fase, das System generiert den Schneidplan und arbeitet diesen dann exakt ab. Dank der integrierten automatischen Kalibriereinheit werden die möglichen V-, Y-, X- und K-Fasen mit höchster Präzision realisiert.

Verfahren auch bei Edelstahl und Aluminium anwendbar

Mit diesem Verfahren können aber nicht nur große Blechstärken aus Baustahl bearbeitet werden, sondern auch stärkere Bauteile aus Aluminium und Edelstahl. Dies belegt ein Test, den die MicroStep Group jüngst durchführte. Ein 15 mm starkes Edelstahl-Blech wurde mit 130 A bearbeitet. Das Ergebnis: die nachträgliche Anarbeitung von Fasen gelang reibungslos (siehe Fotos). „Die Schlacke ist leicht zu entfernen. Das Verfahren liefert beeindruckende Ergebnisse. Gerade bei Edelstahl spart diese Bearbeitungsweise jede Menge Material und Handlingkosten“, so Dr. Ing. Alexander Varga.

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