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Fabrik der Zukunft: „Wir setzen einen ersten Meilenstein“

Kickoff-Termin in Goldach am Bodensee mit zahlreichen Teilnehmern

Fabrik der Zukunft: „Wir setzen einen ersten Meilenstein“

MicroStep startet gemeinsam im Verband Industry Business Network 4.0 das Industrie 4.0-Projekt „smartfactory@stürmsfs“ beim Schweizer Metall-ServiceCenter stürmsfs AG

Publiziert 29.10.2019 | Erich Wörishofer

Der Kickoff ist gelungen, das Meilenstein-Projekt gestartet: Mit einem Kickoff-Meeting und einem Software-Get-together wurde unter großem Interesse der Verbandsmitglieder des Industry Business Network 4.0 e.V. (IBN 4.0) das Projekt „smartfactory@stürmsfs“ beim Schweizer Metall-Service-Center stürmsfs AG begonnen.

„Ich darf sie heute hier begrüßen. Es freut mich, dass sie so großes Interesse an unserem Projekt haben und wir hier heute in solch einem Hightech-Unternehmen damit beginnen dürfen. Wir wollen klein anfangen mit Use-Cases. Aber natürlich wollen wir einen Benefit schaffen für die gesamte europäische Industrie.“ Mit diesen Worten eröffnete Igor Mikulina, Geschäftsführer der MicroStep Europa GmbH und Vorstandsvorsitzender des Industry Business Network 4.0, das Projekt smartfactory@stürmsfs. Eine intensive Zeit liegt bereits hinter den beteiligten Verbandsmitgliedern des IBN 4.0 e.V. und den Verantwortlichen bei der stürmsfs AG – der Startschuss für spannende zwölf Monate mit einem hochinteressanten Projekt wurde nun mit dem Kickoff-Meeting beim renommierten Metall-Service-Center in dessen Zentrale in Goldach am Bodensee (CH) gesetzt. Ziel des Projekts ist es, die Produktion der Firma stürmsfs AG in eine intelligente Smart Factory zu transformieren, in der alle Maschinen & Anlagen (Assets) Produktionsstandort-übergreifend vernetzt sind und auf standardisierter Basis miteinander kommunizieren können. Zu den Produktionsanlagen gehört seit 2017 eine Plasmaschneidanlage der MG Baureihe von MicroStep, die mit vielfältigen Bearbeitungstechnologien ausgestattet wurde (Hier geht es zum ausführlichen Bericht).

Einführung in das Projekt und Überblick über die einzelnen Abschnitte  
Dr.-Ing. Konstantin Kernschmidt (Leitung Forschung & Entwicklung bei MicroStep Europa und Projektleiter Industry Business Network 4.0) gab den Anwesenden einen Überblick über Ziele, Meilensteine und Roadmap des Projekts.

Dementsprechend groß ist die Freude bei den Verantwortlichen des Projekt-Gastgebers stürmsfs. „Für uns ist das Thema Smart Factory sehr wichtig, wir haben bereits viel investiert in das Thema mit unserem e-Shop. Wir haben aber noch sehr viel manuelle Papierarbeit und sind somit sehr gespannt, wo uns das Projekt hinführt“, so CEO Michael Thüler. Mit-Initiator Marcel Meier, für den Bereich Business Development verantwortlich, betonte, dass man in diesem Jahr lernen wolle, was Sinn oder aktuell noch keinen Sinn mache. „Das wird ein spannendes Brownfield – nicht nur mit neuen Maschinen, zum Teil haben wir ein 35 Jahre alte Assets. Wir sind gerne der Sandkasten für die IBN-Mitglieder“, sagte Marcel Meier.

In seinem Vortrag stellte Dr.-Ing. Konstantin Kernschmidt (Leitung Forschung & Entwicklung bei MicroStep Europa und Projektleiter Industry Business Network 4.0) Ziele, Meilensteine und Roadmap des Projekts den teilnehmenden Mitgliedern des Verbands IBN 4.0 vor. „Natürlich bedeutet unsere Agenda ein Jahr viel Arbeit, aber auch darüber hinaus. Wenn man mit der digitalen Transformation beginnt, dann wird dieses Projekt nie abgeschlossen sein. Es wird immer Ideen geben und neue Technologien. Aber heute gehen wir einen ersten Schritt, wir setzen einen ersten Meilenstein.“ 

Gemeinsam mit Matthäus Mikulina (Business Development Industrie 4.0 bei MicroStep Europa) erläuterte er das Projekt und gab eine Einführung in die skalierbare Open-Source-Lösung IndustryFusion zur Vernetzung der Industrie. Sie präsentierten das angedachte Vorgehen im Projekt (Projektmanagement, physische/virtuelle Zusammenarbeit, Standardisierung/Interoperabilität). Passend dazu hielt Dr.-Ing. Dominik Rohrmus (Siemens AG & Labs Network Industrie 4.0 e.V.) einen mitreißenden Vortrag, in dem er einen aktuellen Stand und globalen Ausblick zu den Themen Interoperabilität und Standardisierung bot. Auch der renommierte weltweit tätige Entwickler und Hersteller von Mikroprozessoren, die Intel Corporation, engagiert sich am Gemeinschaftsprojekt: „Wir sehen darin eine riesen Business-Opportunity für uns und für ganz Deutschland. Wir freuen uns darauf, eine gemeinsame Lösung zu entwickeln“, sagte Christian Roth, Director Enterprise Sales.

Eine ausführliche Vorstellung des Projekts smartfactory@stürmsfs lesen Sie auf der Website des Verbands Mehr erfahren

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