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Im Gespräch: „Nachhaltigkeit wird bei MicroStep gelebt“

Nachhaltige Bauweise: die MicroStep Firmenzentrale im bayerischen Bad Wörishofen

Im Gespräch: „Nachhaltigkeit wird bei MicroStep gelebt“

Drei Fragen an: Johannes Ried, Geschäftsführer der MicroStep Europa GmbH

Publiziert 14.01.2019 | Erich Wörishofer

Herr Ried, das Thema nachhaltiges Wirtschaften schreiben sich viele Unternehmen gerne auf die Fahne. Macht sich auch Ihr Unternehmen Gedanken darüber, welche Auswirkungen sein Handeln für Mensch und Umwelt heute und in hundert Jahren hat?

Johannes Ried: Nachhaltigkeit ist eine der Maximen, der sich unsere Unternehmensgruppe seit ihrer Gründung Anfang der 90er Jahre in der Slowakei verschrieben hat. Ein zentraler Schritt hin zum nachhaltigen Wirtschaften ist aus unserer Sicht, die kontinuierliche Erhöhung der Effizienz in der Bearbeitung von Metallen – beispielsweise was den Verbrauch von Platz, Energie oder Abfallprodukten angeht. Und die unzähligen Erfolgsgeschichten unserer Kunden sind der Beweis, dass nachhaltiges Wirtschaften sich auszahlt: Denn effizientere Produktion schont eben nicht nur den Verbrauch endlicher Ressourcen, sondern senkt gleichzeitig Kosten und macht die Produktion damit unterm Strich profitabler.

Was tut MicroStep konkret, um den Verbrauch von endlichen Ressourcen zu senken?

Ried: Unsere Ingenieure kombinieren stets modernste Technologien und Verfahren, um Kunden die effizientesten Lösungen für die Bearbeitung von Blechen, Profilen, Rohren und Behälterböden bieten zu können. Aus diesem stetigen Prozess sind viele einzigartige Innovationen hervorgegangen, die in den Betrieben unserer Kunden helfen, Ressourcen einzusparen. Man denke beispielsweise an die prozesssichere Multifunktionsfähigkeit unserer Portalschneidanlagen: Die hohe Flexibilität dieser Systeme erspart häufig die Anschaffung weiterer Bearbeitungsmaschinen. Und damit jede Menge Platz. Zudem muss weniger Zeit und Energie für das Materialhandling von und zu verschiedenen Anlagen investiert werden. Und auch unsere Softwarelösungen sind beispielsweise seit jeher darauf ausgerichtet, maximal effizient zu verschachteln um nicht wiederverwendbare Reste beim Zuschnitt so gering wie nur irgend möglich zu halten. Aber das ist nur eine Seite der Medaille.

Mit Sonnenkraft 35 Tonnen CO² im Jahr 2018 eingespart

Johannes Ried, Geschäftsführer der MicroStep Europa GmbH

Inwiefern?

Ried: Das Prinzip Nachhaltigkeit wird auf Dauer nur dann verfolgt, wenn wir es auch in unserem eigenen Unternehmen leben. Dafür möchte ich nur ein Beispiel geben: Unsere Firmenzentrale im bayerischen Bad Wörishofen ist in der nachhaltigen Holzständerbauweise in Passivhausqualität errichtet worden. Beste Dämmung sowie drei ressourcenschonende Luft-Wärme-Pumpen sorgen dafür, den Energieverbrauch gering zu halten – wozu auch eine intelligente Lichtsteuerung im gesamten Gebäude beiträgt. Und damit nicht genug, wir sind mit dem neuen Gebäude sogar zum Produzenten von Strom geworden – allein 2018 haben wir mit unserer rund 300 m2 großen Photovoltaikanlage 52.570 kWh Strom produziert. Das entspricht in etwa dem Jahresverbrauch von 12 Vierpersonenhaushalten. Umgerechnet haben wir somit mehr als 35 Tonnen CO2 eingespart.    

MicroStep Firmenzentrale im bayerischen Bad Wörishofen  
Die MicroStep Europa Firmenzentrale im bayerischen Bad Wörishofen ist in nachhaltiger Holzständerbauweise in Passivhausqualität errichtet worden. Eine Photovoltaikanlage produziert zudem umweltfreundlichen Sonnenstrom.

 

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